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Griff in die Schatzkiste

Bodenfelde prägt zur 1175-Jahr-Feier eigene Salztaler als Festwährung

30 Jahre Musikverein: Die Spielleute des Musikzuges Bodenfelde feiern zur 1175-Jahr-Feier der Gemeinde ihr 30-jähriges Bestehen. Mit einem Konzert gratulieren zum Festauftakt am Mittwoch ab 19 Uhr neun Chöre und eine Gitarrengruppe in der Christuskirche.     Ein Salztaler: Das ist das Zahlungsmittel beim Heimatfest.      Prägestempel: Mit diesem Ungetüm sollen Salztaler geprägt werden. Archivfoto: nh

Weitere Bilder zu diesem ArtikelBodenfelde. Zur 1175-Jahr-Feier steigt der Flecken Bodenfelde auf eine neue Währung um: Den eigens geprägten Salztaler. Nur mit der goldenen Münze, die zwei historische Salzhaken schmücken, können Besucher auf der Festmeile zwischen dem Heimatmuseum und dem Festplatz am Bahndamm bezahlen.

Damit während des Heimatfestes am Samstag, 23. August, und Sonntag, 24. August, der Rubel rollen kann, hat der Flecken 10 000 Salztaler prägen lassen. Zu bekommen ist die Festwährung an zwei "Zollstationen" auf der Festmeile. Ein Salztaler soll 80 Cent kosten. Wer nicht alle Salztaler ausgibt, kann sie beim Verlassen des Festes wieder in Euros zurücktauschen.

Als Erinnerungsstück können die Besucher auch silberne Salztaler erwerben, die während des Festes geprägt werden. Dafür soll eine schwere eiserne Prägemaschine aufgestellt werden, die Helfer in historischer Tracht bedienen. Über einen Seilzug stanzt der Prägehammer mit dem Bodenfelder Emblem den speziellen Salztaler in garantiert limitierter Auflage. Außerdem stellen sich Vereine mit altem Handwerk vor. Unter anderem drischt und verkauft der Sensenclub Getreide.

Auftakt mit Konzert

Zum Auftakt der Festtage in der Wesergemeinde treten am Mittwoch, 20. August, neun Chöre und eine Gitarrengruppe ab 19 Uhr in der evangelisch-lutherischen Christuskirche auf, um gleichzeitig zum 30-jährigen Bestehen des Musikzuges Bodenfelde zu gratulieren. Nach dem Diskoabend im Zelt auf dem Festplatz am Bauhof des Fleckens am Freitag folgen am Samstag der Festkommers und ein Tanzabend. Freibier soll es beim Dämmerschoppen am Sonntagabend geben.

Für die Gemeinde Bodenfelde haben Wolfgang Linnert, Hermann Grote und Karl-Heinz Dröge eine über 100-seitige Festschrift erstellt. Darin wird die 1175-jährige Geschichte des Ortes dargestellt.

Außerdem stellt sich der Musikverein Bodenfelde, der aus dem Wesertanzorchester hervor gegangen ist, in der Broschüre vor. Die Festschrift gibt es für drei Euro in Bodenfelde bei der Volksbank, der Kreis-Sparkasse sowie im Rathaus. (shx/jdx)

 

Quelle: hna.de

Link: HNA Online

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